Arbeitskreisvorsitzende: NR Anna Höllerer
Arbeitskreisleiter: Mag. Paul Kammerhofer
Älter werden am Land Arbeitskreisvorsitzende: NR Anna HöllererArbeitskreisleiter: Mag. Paul Kammerhofer Älter werden ist ein Thema, das nicht nur den Einzelnen immer wieder berührt und beschäftigt. Auch die Gesellschaft ist immer stärker gefordert, sich mit dieser Thematik eingehend zu beschäftigen. Die Lebenserwartung der Österreicher ist in den letzten Jahrzehnten deutlich angestiegen, die Menschen werden immer älter und auch die Struktur der Familien hat sich vor allem im ländlichen Raum gravierend geändert. Wichtige Themenstellungen in diesem Bereich, wie das Gesundheitssystem und dessen Finanzierung, die Gesundheitsvorsorge und die Pensionsreform und ihre Auswirkung auf die verschiedenen Alters- und Berufsgruppen, werden im Arbeitskreis „Älter werden am Land“ diskutiert. Im Arbeitskreis sind die Sozialbetreuer – besonders am Sozialbereich interessierte Personen – vernetzt, die als erste Ansprechpartner und Auskunftspersonen in sozialrechtlichen Fragen für die Bevölkerung in den einzelnen Dörfer und Gemeinden, fungieren. Im Rahmen der jährlich stattfindenden Sozialbetreuerseminaren werden die neuesten Entwicklungen am Sozialbereich vorgestellt und intensiv mit Fachleuten diskutiert.
Unter-Arbeitskreis: Aktivitäten für ehemalige Bäuerinnen-Funktionärinnen
Vorsitzende des Unter- Arbeitskreises: NR Anna Höllerer
Organisation: DI Waltraud Schmid-Priwitzer
Nicht „rasten und zu rosten“, sondern geistig und körperlich agil und beweglich „am Ball“ bleiben!
Für ehemalige Funktionärinnen der Arbeitsgemeinschaft der Bäuerinnen (heute „Die Bäuerinnen“) und des Bauernbundes auf Bezirks- und Landesebene und ihre Gäste wurde über den FORUM LAND Arbeitskreis „Älter werden am Land“ wieder ein spezielles Programm mit Bildungs- und Freizeitangeboten, sowie Reisen zusammengestellt.
Eine bewusste Lebensgestaltung ist verbunden mit dem Anspruch auf persönliches Glück und Freude! In einem Lebensabschnitt, wo man endlich mit ruhigem Gewissen Gutes für sich selber tun kann, muss auch die Möglichkeit zu lebenslangem Lernen geboten werden.
So finden die Bäuerinnen, die über viele Jahre hinweg aus freien Stücken Arbeit für die Gemeinschaft geleistet haben, nachstehend speziell für sie abgestimmte interessante Vorträge und Seminare, aktuelle Informationen aus erster Hand, kulturelle Angebote, aber auch die Gelegenheit zum Auffrischen der „alten“ sozialen Kontakte und der Gemeinschaft.
Arbeitskreisvorsitzender: NR Ing. Hermann Schultes
Arbeitskreisleiter: Peter Hießberger
Der Arbeitskreis „Der Bauer als Umwelterhalter“ beschäftigt sich im Rahmen mehrerer Themenkreise mit Umweltbereichen, die für den ländlichen Raum wichtig sind.
Mit dem Themenkreis „Wasser“ macht sich Forum Land für die Erhaltung und Sicherstellung dieser wichtigen Lebensgrundlage stark. Themen die hier zunehmend die Gemüter bewegen sind der Schutz vor Hochwasser und die Sicherung und der Ausbau der Wasserversorgung.
Hochwasserschutz ist unmittelbar mit Landschaftsmanagement und Landwirtschaft verknüpft. Gerade in Zeiten zunehmender Wetterkapriolen wie Unwettern und Dürren kommt einer nachhaltigen und ressourcenschonenden Wasserversorgung eine große Bedeutung zu.
Der Themenkreis „Biomasse“ ist in Zeiten der drohenden Ressourcenknappheit und der negativen Auswirkungen fossiler Energieerzeugung aktueller denn je. Forum Land bringt sich hier verstärkt in die Diskussion über Erneuerbarer Energieträger ein. Energie vom Acker, die Reduktion von treibhauswirksamen Emissionen in und mithilfe der Landwirtschaft, Energieunabhängigkeit und Energieselbstversorgung ist hier die zentralen Begriffe.
Aber auch prekäre Themen wie Gentechnik, mit allen ihren Auswirkungen, werden von uns aufgegriffen. Die Sicherheit, mit der jeder Konsument auf heimische Lebensmittel vertrauen können muss, ist uns wichtig.
Themen rund um Tierhaltung, Tierschutz und Tiergesundheit runden den Arbeitskreis ab.
Arbeitskreisvorsitzender: NR Johann Höfinger
Arbeitskreisleiter: CR a. D. Prof. Ing. Paul Gruber
Der Arbeitskreis hat es sich zur Aufgabe gemacht, regionale Kulturschaffende zu fördern oder neue kulturelle Aktivitäten zu setzen. Für diese Tätigkeit erhielt er im Jahre 2006 den damals erstmals vom Kulturstaatssekretariat verliehenen „Preis für regionale Innovationen“
Aus den zahlreichen Initiativen des Arbeitskreises seien hervorgehoben:
- Ferienaktion für Landbibliotheken
Schon bevor der PISA-Test die Leseschwäche vieler Schüler wieder einmal aktualisierte, hat der Arbeitskreis zusammen mit dem Österreichischen Agrarverlag Aktionen für rund 60 Landbibliotheken gesetzt, damit diese in den Ferien die Bücher gratis verleihen können – verbunden mit kleinen Preisen. Erfolg: Rund 50-prozentige Steigerung der ausgeliehenen und, wie Tests ergaben, auch gelesenen Bücher.
- „ABBA“
Ebenfalls der Förderung des Lesens dient die Aktion „ABBA“ (Aktuelle Begegnung mit Büchern und Autoren). Der Arbeitskreis ermöglicht es Volks- und HauptschullehrerInnen für Deutsch, prominente Jugendbuchautoren lesen zu hören und kennen zu lernen, um sie für Lesungen in ihre Schulen einladen zu können. Derartige Lese-Nachmittage fanden bisher in Herzogenburg (2004), Haugsdorf (2006), Ottenschlag (2008), Waldegg (2009), Wolfpassing (2010) und zuletzt in Mistelbach (2011) statt.
- Literaturpreis
Seit 2002 schreibt der Arbeitskreis zusammen mit den NÖN einen Literaturpreis aus. Das jedes Jahr wechselnde Thema bezieht sich immer auf den ländlichen Raum, damit sich Autoren mit dem Land beschäftigen. Bis 2007 haben rund 800 Autoren rund 2000 Manuskripte in den Sparten Prosa und Lyrik eingereicht.
Vorsitzender der Jury ist der renommierte Schriftsteller Alfred Komarek. Der Literaturpreis 2011 hat das Thema: “Berührungen“. Näheres über die Teilnahmebedingungen erfahren Sie unter: literaturpreis@dont-want-spam.forum-land.at oder bei Sonja Gimpl: 02742/9020-212.
- Kultur-Kulinarien
Um auf die Bedeutung eines funktionierenden regionalen Gasthauses hinzuweisen und um die regionale Küche zu fördern, lädt der Arbeitskreis pro Jahr etwa viermal zu einem Kultur-Kulinarium in ein ausgewähltes ländliches Restaurant zu einem Viergang-Menu ein. Bei diesem Menu liest ein Autor aus seinen Werken, oder es sind lokale Musikanten dort oder es stellt ein Maler Bilder aus. Bisher (Stichtag 1. Jänner 2008) fanden 20 derartige Kulinarien statt, immer gut besucht und mit beachtlichem Presseecho.
- Gutensteiner Gespräche
Bisher fünfmal fanden zur Zeit der Raimund-Festspiele in Gutenstein dort die „Gutensteiner-Gespräche“ über aktuelle, den ländlichen Raum betreffende Themen statt. Unter der Leitung von Ernst-Wolfram Marboe diskutierten jedes Jahr prominente Vertreter aus Politik, Kultur und Wirtschaft vor einem durch Verlosung von Eintrittskarten zum Raimund-Festspiel ermittelten Publikum - Kleindenkmalschützer
In Niederösterreich dürfte es rund 33.000 Kleindenkmäler oder Flurdenkmäler (Marterl, Bildstöcke, kleine Kapellen, Wegkreuze usw.) geben, die meisten aus der Barockzeit. Sie zu dokumentieren und zu erhalten ist kulturell und geschichtlich wichtig. Rund 200 Idealisten sorgen sich um diese kleinen Kostbarkeiten. Forum Land stellt in einer Serie in der „BauernZeitung“ solche Leute vor und sorgt mit weiteren Aktionen dafür, dass dem Thema verstärkte Aufmerksamkeit zuteil wird. - Laienspielgruppen
Wohl nirgends kann sich „Kultur in den Dörfern“ so unmittelbar zeigen, wie bei einer Laienspielgruppe, da an deren Aufführungen meist das ganze Dorf direkt oder indirekt beteiligt ist. Um die wertvolle Arbeit dieser Gruppen zu dokumentieren, hat der Arbeitskreis in der „Bauernzeitung“ seit März 2007 zahlreiche Gruppen vorgestellt. Diese Serie hat nicht nur zu erhöhten Besucherzahlen bei diversen Gruppen geführt, es wurde auch der Kontakt der Gruppen untereinander intensiviert und zahlreiche Leute aus dem Kulturmanagement auf die Bedeutung des Laienspiels aufmerksam gemacht.
Arbeitskreisvorsitzende: NR Anna Höllerer
Arbeitskreisleiter: Mag. Paul Kammerhofer
Älter werden ist ein Thema, das nicht nur den Einzelnen immer wieder berührt und beschäftigt. Auch die Gesellschaft ist immer stärker gefordert, sich mit dieser Thematik eingehend zu beschäftigen. Die Lebenserwartung der Österreicher ist in den letzten Jahrzehnten deutlich angestiegen, die Menschen werden immer älter und auch die Struktur der Familien hat sich vor allem im ländlichen Raum gravierend geändert.
Wichtige Themenstellungen in diesem Bereich, wie das Gesundheitssystem und dessen Finanzierung, die Gesundheitsvorsorge und die Pensionsreform und ihre Auswirkung auf die verschiedenen Alters- und Berufsgruppen, werden im Arbeitskreis „Älter werden am Land“ diskutiert.
Im Arbeitskreis sind die Sozialbetreuer – besonders am Sozialbereich interessierte Personen – vernetzt, die als erste Ansprechpartner und Auskunftspersonen in sozialrechtlichen Fragen für die Bevölkerung in den einzelnen Dörfer und Gemeinden, fungieren. Im Rahmen der jährlich stattfindenden Sozialbetreuerseminaren werden die neuesten Entwicklungen am Sozialbereich vorgestellt und intensiv mit Fachleuten diskutiert.
Arbeitskreisvorsitzender: LAbg. Rudolf Friewald
Arbeitskreisleiter: Peter Hießberger
Das „neue“, immer größer werdende Europa stellt gerade für den ländlichen Raum eine große Herausforderung dar. In Zeiten der Erweiterung und der Globalisierung gilt es, die Chancen zu erkennen und das große Potential zu nutzten, das mit neuen Märkten und Kulturen auf uns zukommt. Andererseits sollte man sich gerade in einer Zeit des Umbruchs immer wieder seiner Wurzeln besinnen und Traditionen sowie regionale Eigen- und Besonderheiten pflegen und wiederbeleben.
Der Arbeitskreis „Weichenstellungen in Europa“ hat es sich zum Ziel gesetzt, sich mit den Herausforderungen, die mit der Entwicklung in Europa einhergehen, auseinander zu setzen. Chancen und Risken der EU-Osterweiterung in der Landwirtschaft und deren Auswirkungen auf den Ländlichen Raum und die Zukunft der Landwirtschaft in einem erweiterten Europa sind hier wichtige Themen.
Die Bedeutung des Projektes „Europa“ wird versucht der jüngeren Generation zu vermitteln. Dazu dienen Europainformationen an landwirtschaftlichen Fachschulen mit Agnes Schierhuber. Sie war von 1995 bis 2009 Mitglied des Europäischen Parlaments. Im Jahr 2007 fanden diese – passend zum Jubiläum der Europäischen Union – zum Thema „50 Jahre Römische Verträge“ statt.
Bildung im Bereich der „Neuen Medien“ und deren Anwendungen sind wichtige Impulse in unserer heutigen Informationsgesellschaft. In vielen Bereichen werden diese längst als notwendige Selbstverständlichkeiten betrachtet. Auch der Ausbau des Breitbandinternets im ländlichen Raum ist wichtig und bringt wirtschaftliche Impulse.
Facebook und Co sind in aller Munde. Welche Vor- und Nachteile die Social Media Instrumente für den ländlichen Raum bringen, wird in diesem Arbeitskreis behandelt
Arbeitskreisvorsitzende: Maria Winter
Arbeitskreisleiterin: DI Alexa Egerer
"Ein lebendiger ländlicher Raum braucht starke Frauen, nicht nur für eine blühende Wirtschaft, sondern auch für eine lebendige Gesellschaft. Hier sind vor allem die jungen Frauen gefordert - und diese brauchen dabei unsere Unterstützung, nicht unsere Bevormundung", sagte die ehemalige ÖVP-Europaparlamentarierin Agnes Schierhuber in Brüssel.
Die Chancengleichheit im Ländlichen Raum muss auf eine breite Basis gestellt werden. Von besonderer Bedeutung für Frauen und Männer im ländlichen Raum seien deren gleichberechtigte Teilnahme am Erwerbs- und Wirtschaftsleben und somit vor allem auch die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Dabei ist die Förderung entsprechender Maßnahmen bestmöglich zu unterstützen. Das betrifft vor allem die Verbesserung der Mobilität und der Versorgung mit leistungsfähiger Infrastruktur. Aber auch der Bildung als beste Frauenförderung kommt ein besonderer Stellenwert zu.
Besonders Bäuerinnen haben eine Schlüsselfunktion im ländlichen Raum. Sie sichern die Nahversorgung, sie leisten Kultur- und Wertearbeit und tragen die sozialen Dienstleistungen in der Altenbetreuung maßgeblich mit. Vor allem dieser Bereich muss aufgrund des demographischen Wandels als Zukunftsfeld gesehen werden. Bäuerinnen leisten Familien- und damit Zukunftsarbeit.
Der ländliche Raum eröffnet laufend neue Chancen. Erneuerbare Energie, touristische Angebote sowie soziale und kommunale Dienstleistungen sind hier nur einige der Schlagworte. Um diese Chancen voll für den ländlichen Raum nutzbar zu machen, braucht es bestens qualifizierte Menschen und Personen mit langjährigen Erfahrungen, die das „Know How“ mit den Mitmenschen teilen.
„Investitionen in Know-how und Bildung der Bäuerinnen und Frauen im ländlichen Raum sind unumgänglich. Als langjährige Betriebsführerin und Bäuerin bin ich stolz auf all die jungen Frauen, die im und für den ländlichen Raum arbeiten wollen und die Chancen nutzen", sagte Schierhuber abschließend.
Dieser Arbeitskreis hat das Ziel hat, Stadt und Land einander näher zu bringen und den ländlichen Raum zu stärken. Bei diesen Initiativen werden Beteiligte aus allen Lagern über den Weg in die gemeinsame Zukunft diskutiert.
"Die Herausforderungen und Probleme im ländlichen Raum sind vielfältig. Die Menschen dort sind in verschiedensten Institutionen und Organisationen engagiert: in der Kirche, in Vereinen, in kulturellen Einrichtungen. Die ländliche Bevölkerung ist ein Mosaik unterschiedlichster Persönlichkeiten mit enormer Initiativkraft und großem Innovationsgeist sowie vielfach von leidenschaftlichem Engagement geprägt. Alle haben ein gemeinsames Ziel: ihren Lebens- und Wirtschaftsraum weiter zu verbessern. Forum Land sucht aktiv die Annäherung zwischen der Bevölkerung von ländlichen Gebieten und städtischen Ballungsräumen in der Vernetzung von wirtschaftlichen und gesellschafts-politischen Bedürfnissen" erläutert BR Fritz Grillitsch, Präsident von Forum Land Österreich die Initiative. Der Dialog zwischen Stadt und Land wird fortgeführt.
